Wir reisen bestimmt nicht so abenteuerlich wie Indiana Jones und schiessen bestimmt nicht so spektakuläre Bilder wie Peter Lik.
Aber dafür tun wir beides gleichzeitig.

Reisen als Hobby

Was gibt es schöneres als in seiner Freizeit auf Reisen zu gehen? Naja, nur noch zu reisen. Aber da Reisen nicht gratis ist und man irgendwie für seinen Lebensunterhalt aufkommen muss ist es halt nur ein Hobby. Aber ein tolles. Welches andere Hobby gibt dir schon die Chance absolut frei zu sein, dabei gleichzeitig den Horizont zu erweitern und Fremdes zu Vertrautem zu machen? Ob raue Küsten, wunderbare Dünen, schneebedeckte Berge oder eindrückliche Leere, die Welt hat soviel Wunderbares und Abwechslunsgreiches zu bieten, dass dies alleine schon ein Grund sein sollte, die ganze Welt sehen zu wollen. Die Natur schafft manchmal magische Momente, die es so kein zweites Mal gibt. Das Salz in der Reisesuppe sind aber vorallem die Begegnungen mit Menschen. Erst damit kriegt das Ganze den richtigen Geschmack. Ob in Deutsch, Englisch oder mit Handzeichen, überall auf der Welt haben wir Menschen getroffen, die einen kurzen Augenblick mit uns gegangen sind und uns einen Einblick in ihr Leben, ihre Sorgen, aber auch in ihre Freuden gezeigt haben. Diese Begegnungen haben uns gelehrt, jederzeit offen und respektvoll gegenüber anderen Menschen, Kulturen, Rassen und Religionen zu sein. Und dann sind da noch die Tiere. Seit klein auf sind wir begeistert von Löwe, Elephant und Co. Eine unglaubliche Vielzahl an Tierarten gibt es zu entdecken, in unberührter Wildnis, wo die Natur noch das sagen hat.  Das sind alles Dinge, die für uns das Reisen zum Highlight unseres Lebens machen.

Fotografieren als Hobby

Der Appetit kommt bekanntlich mit dem Essen - und das Fotografieren mit dem Reisen. So war es zumindest bei uns. Da bereist man viele wunderbare Orte, sieht Dinge die man sich früher nicht einmal zu träumen gewagt hätte, und möchte gar nicht mehr nach Hause. Oder man möchte sie wenigstens mit nach Hause nehmen. Aber ein Löwe in unserem Wohnzimmer geht gar nicht, und die Golden Gate Brücke über die Aare wäre auch etwas überdimensioniert. Also fingen wir damit an, das Gesehene in Bildern mit nach Hause zu nehmen. Am Anfang nur mit einer handelsüblichen Kompaktkamera und im Automatik-Modus, und dann mit jeder Reise etwas mehr: mehr Fachwissen, mehr Pixel, mehr Ausrüstung, mehr Handwerk, mehr Bilder, mehr Erfahrung. Und das Schöne daran ist: Wir haben noch lange nicht ausgelernt. Und würden wir mal an diesem Punkt angelangen, so hätten wir zumindest noch lange nicht alles abgelichtet, was es zu bereisen gibt! Eins ist also gewiss: Das Leben ist so oder so zu kurz!

Reise + Fotografie = Umhambi

Die Webseite Umhambi gibt es nun schon in der vierten Version. Gestartet haben wir damals unter dem Namen www.wörldtraveler.ch, was jedoch wegen der damals nur sehr sporadischen Unterstützung von Umlauten in Browsern nicht gerade eine tolle Idee war. Es musste also ein neuer Name her. Etwas mit Reisen soll es sein, aber nichts langweiliges. In Südafrika liefen wir dann dem Xhosa Wort Umhambi - zu Deutsch "Reisender" - über den Weg. Das passte wie die Faust aufs Auge. Wir benutzten Umhambi fortan um all unserer Fotos abzulegen. Über all die Jahre hatte sich unsere kleine feine Webseite weiterentwickelt, wurde umfangreicher. Neue Funktionen kamen hinzu, Fotos konnten kommentiert werden, es gab Counters, Charts, Informationen rund um die Reisen inkl. Tagebücher und und und. Irgendwann realisierten wir aber, dass das Wichtigste (nämlich die Bilder selbst) gar nicht mehr so richtig zur Geltung kam. Also gingen wir mit der vorliegenden Version absichtlich wieder einen Schritt zurück und konzentrierten uns aufs Wichtigste: Einfaches Design, flache Navigation, kein Wischiwaschi und insbesondere keine all zu privaten Informationen mehr. Die Bilder sollen wieder im Vordergrund stehen. Und nicht tausende, sondern pro Reise nur eine kleine feine Selektion unserer Liebsten, Besten, Schönsten oder Aussergewöhnlichsten .

Die Kombination der beiden Hobbies Reisen und Fotografie geben dieser Webseite also erst einen Sinn. Und da wir weder Fine Art Photography betreiben noch überdurschnittlich abenteuerliche Reisende sind ist das Motto dieser Webseite simpel und einfach: Travel Photography von uns für uns. Und wenn ihr auch daran Freude habt umso besser. Ihr seid herzlich willkommen!

Und übrigens: Ja wir verwenden Photoshop – und das ist gut so!

Sind unsere Bilder mit Photoshop nachbearbeitet? Selbstverständlich sind sie es – und wir hoffen man sieht es auch. Stell dir vor du kochst zu hause für ein paar Gäste. Ein feines Rezept, frische Zutaten und schon kommt die Sache ins Rollen. Und was machst du bevor du das Essen servierst? Genau, du schmeckst das ganze ab. Könnte es noch ein wenig Salz vertragen? Fehlt ein Gewürz? Ist es warm genug? Genau das selbe machen wir mit unseren Bildern – Mastering genannt. Das Wichtige ist natürlich immer noch das Handwerk vor Ort. Motivwahl, Verschlusszeit, Tiefenschärfe, Filter etc. Zurück am Bildschirm lässt sich das Bild dann aber noch abschmecken. Sättigung, Tonwertkorrektur, Weissabgleich etc. Das ist dann aber auch schon alles. Geschummelt wird nicht, d.h. wir verändern das Motiv selber nicht. Der Vergleich mit dem Abschmecken beim Kochen bringt es deshalb perfekt auf den Punkt: Wenn man Tomaten schmeckt, sind auch Tomaten drin. Vielleicht waren sie aber ein wenig zu wässerig, also braucht es etwas mehr Salz als Geschmacksträger... simpel. Und bei guten Köchen sagt man ja dann auch nicht „der hat das bestimmt noch mit Gewürzen abgeschmeckt“ – ja klar hat er das. Und wer meint Fotografen in der Zeit vor Photoshop hätten nicht zum Mastering angesetzt der soll sich z.B. mal die Ausführungen über Ansel Adams bei Wikipedia zu Gemüte ziehen. Deshalb: Es ist nichts falsch daran – im Gegenteil – es gehört zu einem guten Bild einfach dazu! Zumindest in der Form, wie wir es tun.

Vor dem Mastering....                                                                und danach...